
Am Montag, den 14. August 2023, startete das erste FFC Südost Girls Ganztagescamp mit 55 Mädchen. Bei strahlendem Sonnenschein wechselten sich Fußballtrainingseinheiten mit polysportiven und spielerischen Aktivitäten ab.
Eindrücke vom ersten Tag:
Das erste FFC Südost Zürich Girls Camp, Sommer 2023 in Witikon ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.
Wir freuen uns über das grosse Interesse und auf eine tolle Sportwoche.
Sportanlage Witikon, Zürich
Montag den 14.08. bis Freitag den 18.08.2023
Einfindung jeweils um 9:30 Uhr, Beginn 10:00 bis 16:00 Uhr
Teilnahmeberechtigt sind die Mädchen der Jahrgänge 2010 bis 2016.
Anmeldeschluss ist am 4. Juni 2023. Falls mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze eintreffen, ist die Reihenfolge der Anmeldung massgebend.
Pro Teilnehmerin CHF 285,00
Inbegriffen: Ganztages Camp mit täglich zwei Trainingseinheiten, betreutes Mittagsprogramm, Mittagessen, Getränke, Trainingsset (Shirt, Hose, Stülpen)
Das detaillierte Programm wird spätestens zwei Wochen vor dem Camp mitgeteilt.
Katja Verwey, 079 373 50 55, info@ffc-suedost.ch
Für Mädchen mit den Jahrgängen 2006-2009 bieten wir neu ein wöchentliches Training an. Speziell geeignet ist dieses Training für diejenigen, die erste Fussballerfahrungen sammeln und -Grundlagen erlernen möchten. In der Regel fangen neue Spielerinnen in dieser Trainingsgruppe an. Sobald es einen freien Platz in einer Mannschaft hat und das grundlegende Fussballkönnen vorhanden ist, besteht die Möglichkeit in eine Mannschaft, welche an der Meisterschaft teilnimmt, zu wechseln.
Bei genügend Anmeldungen starten wir am Freitag, den 12. Mai 2023 mit den Trainings für die neue Trainingsgruppe.
Zeit: Freitag 18:00-19:30 Uhr (Treffpunkt: 17:50 Uhr vor dem Garderobengebäude)
Ort: Sportanlage Witikon, Katzenschwanzstrasse 45, 8053 Zürich
Anmeldung: ffc-suedost.ch/probetraining
Am Sonntag den 12. März 2023 fand das zweite FFC Südost Vorbereitungsturnier auf der Sportanlage Heerenschürli statt. In fünf Kategorien nahmen insgesamt 38 Teams teil.
Juniorinnen E, 1. Stärkeklasse (6:6)
1. FFC Südost Zürich Ea
2. FC Küsnacht
3. FC Unterstrass
4. FR Soccer Girls
5. Team Furttal Zürich Ea
6. FC Blue Stars Zürich
Juniorinnen E, 2. Stärkeklasse (6:6)
1. FC Wiedikon
2. FC Bassersdorf
3. FFC Südost Zürich Eb
4. FFC Südost Zürich E-Trainingsgruppe
5. FC Bülach
6. Team Furttal Zürich Eb
Juniorinnen D (9-er)
1. Team Furttal Skyblues
2. FC Schlieren Db
3. FC Blue Stars Zürich
4. FFC Südost Zürich D-Trainingsgruppe
5. FC Unterstrass
6. FC Dielsdorf
7. FFC Südost Zürich Da
7. FC Horgen Db
7. FC Oberglatt Db
7. FFC Südost Zürich Db
Juniorinnen C (9-er)
1. FC Blue Stars Zürich
2. FFC Südost Zürich De
3. Zürich City SC
4. FC Wädenswil
5. FFC Südost Zürich Ca
6. SV Schaffhausen
7. Team Furttal Zürich
7. FC Unterstrass
7. FC Oerlikon / Polizei ZH
7. FC Südost Zürich Cb
Juniorinnen B (11-er)
1. FFC Südost Zürich Cd, Team 2
2. FFC Südost Zürich Cd, Team 1
3. Team Furttal Zürich
4. BC Albisrieden
5. Zürich City SC
6. SV Höngg
Unsere 1. Mannschaft und die beiden Leistungsteams der Kategorie C und D gingen in der ersten Sportferienwoche nach Barcelona ins Trainingslager.
Am Freitagabend direkt nach dem letzten Schultag war Treffpunkt der 48 Spielerinnen, Trainer und Begleitpersonen am Flughafen Zürich. Für einige Teilnehmerinnen war es das erste Trainingslager und teilweise auch das erste Mal fliegen.
Unser Hotel lag direkt am Strand. Bei Sonnenaufgang gingen einige Teams schon an den Strand eine Runde Laufen oder Spazieren, sodass wir hungrig und wach für den „Zmorge“ waren. Das Frühstücksbüffet hatte für jeden etwas Passendes dabei, damit man gestärkt in den Tag starten konnte. Unser Programm war sehr vielfältig und es war immer etwas los. Langweilig wurde es niemandem.
Am Samstagmorgen gleich nach dem Frühstück ging es mit dem Bus direkt in die Stadt ins Gotic-Quartier von Barcelona. Bei einer zweistündigen englischsprachig geführten Fahrradtour durften wir einiges über die Stadt erfahren.
Nach dem Mittagessen im Hotel stand schon unsere erste Trainingseinheit an. Zuerst waren die Frauen am Trainieren danach die Juniorinnen auf verschiedenen Trainingsplätzen. Da die Juniorinnen etwas warten mussten, gingen die Einen an den Strand und spielten Beachvolleyball und diejenigen, die sich trauten, gingen sogar mit den Kleidern ins kalte Wasser. Die Anderen gingen zusammen ins nahe gelegene Einkaufszentrum.
Am Sonntagmorgen stand die nächste Trainingseinheit an. Diese war auch gleich das Vorbereitungstraining für die zwei anstehenden Freundschaftsspiele der Frauen und C-Juniorinnen. Ab 16.00 Uhr waren die beiden Spiele gegen den Nachwuchs der Frauen der Woman Soccer School Barcelona auf dem Gelände des Olympic Park. Im Jahr 1992 fanden hier die olympischen Sommerspiele statt. Das Gelände, die Stadien und die Grösse waren für alle sehr eindrücklich.
Als erstes spielte das C-Leistungs-Team. Die Mannschaft wurde lautstark von den anderen beiden Teams unterstützt. Ein ganz besonders Tor war das Kopfballgoal von Sarah Hofmayer. Schlussresultat 0:3 für unser Team.
Im Anschluss spielte unsere 1. Mannschaft gegen die Frauen des WSS Barcelona mit dem Endergebnis 1:3. Es gab einige schöne Spielzüge und Chancen. Unser einziges Tor wurde durch Milou Theunissen erzielt. Der Gegner war gut, trotzdem kämpften unsere Frauen bis zum Schluss.
Beim gemeinsamen Nachtessen wurde pausenlos über die vielen Eindrücke gesprochen und der Abend wurde anschliessend mit Gesellschaftsspielen oder anderen Aktivitäten abgeschlossen.
Der Montag stand vollkommen im Zeichen des FC Barcelona. Der Bus fuhr uns nach dem Frühstück direkt vor das Camp Nou, welches das grösste reine Fussballstadion der Welt ist. Wir wurden von vier Barca-Trainer begrüsst, welche anschliessend das Training leiteten. Unsere Trainer durften zusehen und konnten so einen Einblick in die Philosophie der Barca-Schule erhaschen. Danach war ein Besuch im Barca-Museum und Stadion angesetzt mit anschliessendem Essen im Barca-Cafe. Nach dem Essen wurden wir in die Barca-Academy der Barca Schule im Joan Camper beim Stadion von Johan Cruyff gebracht. Dort fand das zweite Training, wieder durchgeführt von den Barca-Trainern, statt. In diesem Stadion spielen meistens die Frauen von FC Barcelona.
Mit einem lustigen gemeinsamen Spieleabend der drei Teams wurde der Abend ausgeklungen. Mit Fragen und anderen Aktivitäten mussten sich die Teams untereinander messen.
Am Dienstagmorgen war das letzte Training mit allen Anwesenden, deshalb entschied man sich als Abschluss ein gemischtes Turnier mit den drei Teams durchzuführen. Nach dieser tollen Vereinsaktivität verliess jeder gut gelaunt den Platz.
Am Nachmittag mussten bereits fünf Spielerinnen abreisen. Der Rest der Spielerinnen konnte den halben Tag voll nutzen. Der Nachmittag wurde am Strand, in der Innenstand oder im Einkaufszentrum verbracht.
Am Abend wurde gespielt oder man ging früher ins Bett, da die meisten Spielerinnen am Mittwochmorgen früh abreisen mussten.
13 Spielerinnen des C-Leistung-Teams blieben noch länger in Barcelona. Sie spielten am Mittwochmorgen Beachvolleyball am Strand und hinterher nahmen einige von ihnen ein Bad im kühlen Meer. Am Nachmittag ging es nochmals auf den Trainingsplatz am Strand und sie absolvierten ihre letzte Trainingseinheit in Barcelona. Am Abend wurde Champions League geschaut und Karten gespielt.
Der Donnerstag und letzter Tag stand nochmals im Zeichen von „Kultur“ und Fussball. Wir fuhren mit dem Citytour Bus eine Runde durch ganz Barcelona. Bei einem Zwischenstopp wurde im Barca Store noch das Nötigste für den Abend gekauft. Nach einem Nachmittagsnack ging es los zum Camp Nou. Nur dieses Mal nicht für eine Führung, sondern um das UEFA Europa League Spiel FC Barcelona gegen Manchester United zu schauen. Das Spiel, welches mit 2:2 endete, sorgte mit über 90‘000 Zuschauern (einen neuern Rekord für ein UEFA Europa League Spiel) bei uns für ein unvergessliches Erlebnis.
Einen grossen Dank an alle Trainer und Betreuer dieses Trainingslagers. Ganz speziell an Isabelle Bauert und ihrer FFC Südost Zürich Familie, die dank ihrer jahrelangen Erfahrung genau weiss wie man ein Trainingslager unvergesslich machen kann.
Zum ersten Mal wird FFC Südost während der Sommerferien ein Ganztages Feriencamp für Mädchen anbieten. Dabei spielt es keine Rolle ob die Teilnehmerinnen schon Mitglied eines Fussballvereins sind oder erste Fussballerfahrungen sammeln möchten.
Sportanlage Witikon, Zürich
Montag den 14.08. bis Freitag den 18.08.2023
Einfindung jeweils um 9:30 Uhr, Beginn 10:00 bis 16:00 Uhr
Teilnahmeberechtigt sind die Mädchen der Jahrgänge 2010 bis 2016.
Anmeldeschluss ist am 4. Juni 2023. Falls mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze eintreffen, ist die Reihenfolge der Anmeldung massgebend.
Pro Teilnehmerin CHF 285,00
Inbegriffen: Ganztages Camp mit täglich zwei Trainingseinheiten, betreutes Mittagsprogramm, Mittagessen, Getränke, Trainingsset (Shirt, Hose, Stülpen)
Das detaillierte Programm wird spätestens zwei Wochen vor dem Camp mitgeteilt.
Campleiter: Thierry Rebetez, 079 651 37 33, thierry.rebetez@bluewin.ch (Haupttrainer Frauen 1, FFC Südost Zürich)
FFC SÜDOST ZÜRICH – VORBEREITUNGSTURNIER (RASENTURNIER)
Nach dem gelungenen Auftakt in 2022, organisiert FFC Südost Zürich am Sonntag den 12. März zum zweiten Mal ein Juniorinnen Vorbereitungsturnier auf Kunstrasen.
TUNRIERBEITRAG: CHF 100,-
Der Turnierbeitrag ist am Turniertag vor dem ersten Spiel am Jurytisch oder über Twint zu begleichen.
Das Turnier findet in den Kategorien Juniorinnen E, D, C sowie B/A+ (gemischt) statt.
Anmelden kann man sich auf Turnieragenda (klicken)
08:30 - ca. 11:00 Uhr: Juniorinnen E, 1. Stärkeklasse, 6-er Fussball
08:30 - ca. 11:00 Uhr: Juniorinnen E, 2. Stärkeklasse, 6-er Fussball
11:00 - ca. 13:30 Uhr: Juniorinnen D , 9-er Fussball
13:30 - ca. 16:00 Uhr: Juniorinnen C, 9-er Fussball
16:00 - ca. 19:00 Uhr: Juniorinnen B, 11-er Fussball
16:00 - ca. 19:00 Uhr: Juniorinnen A+ (U23), 11-er Fussball
Die Spieldauer beträgt 15 Minuten ohne Seitenwechsel
Die Spielpläne und das Turnierreglement wird ca. 10 Tage vor dem Turnier elektronisch zugestellt
Für die Kategorien Juniorinnen E 2. Stärkeklasse, Juniorinnen D und Juniorinnen B hat es eine Warteliste.
Es hat noch freie Plätze Bein den Juniorinnen E 1. Stärkeklasse, Juniorinnen C und Juniorinnen A+.
Informationen: Viviane Uhlmann, turnier@ffc-suedost.ch, 079 858 39 27
Heerenschürli, Kunstrasen
Helen-Keller-Strasse 20, Zürich
Nach der Coronabedingte Pause konnten wir endlich erstmals seit Dezember 2019 unser Hallenturnier wieder durchführen. Das 16. FFC Südost Hallenturnier fand am Samstag den 3. und Sonntag, den 4. Dezember statt. Gerne möchten wir uns bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern bedanken, welche sich während zwei Tagen am Hallenturnier engagiert haben. Wie immer ist ein solcher Event ohne die zahlreichen Freiwilligen nicht realisierbar. (Weiterlesen …)
Auch danken wir allen angereisten Teams, welche in den zahlreichen Spielen ihr Können unter Beweis stellten.
Mit ein paar Impressionen wünschen wir allen ein gutes Jahresende und ein frohes und sportliches neues Jahr.
RANGLISTE FFC SÜDOST ZÜRICH HALLENTURNIER 2022
SAMSTAG, DEN 3. DEZEMBER 2022
Juniorinnen E
1. BC Albisrieden 1
2. FR Soccer
3. BC Albisrieden 2
4. FFC Südost Zürich (Trainingsgruppe)
5. FFC Südost Zürich a
6. FC Wädenswil
7. FFC Südost Zürich b
8. FC Stäfa
Juniorinnen C
1. FC Horgen
2. Team Furrtal Zürich
3. FC Egg
4. SV Höngg
5. FFC Südost Ca
6. FFC Südost Zürich De
7. FC Wädenswil
8. FC Rüti
9. + 10. FFC Südost Zürich Cb / FC Uster
Juniorinnen B
1. FFC Südost Zürich Cd, Team 1
2. FC Blue Stars Zürich
3. FFC Südost Zürich Cd, Team 2
4. SV Höngg
5. FC Thalwil
6. SC Veltheim
7. FC Phönix Seen
8. FFC Südost Zürich B
SONNTAG, DEN 4. DEZEMBER 2022
Juniorinnen D
1. BC Albisrieden
2. FFC Blue Stars Zürich
3. FC Schlieren Db
4. FC Oerlikon / Polizei
5. FC Wetzikon
6. FC Unterstrass
7. FFC Südost Zürich Da
8. FC Affoltern a/A
9. + 10. FC Wädenswil / FFC Südost Zürich Db
Frauen 3./4. Liga und Juniorinnen A+
1. FC Blue Stars Zürich
2. FFC Südost Zürich Frauen a
3. FC Arlesheim
4. FC Fislisbach
5. Zürich City SC
6. FFC Zofingen
7. FFC Südost Zürich Frauen b
8. FC Wiedikon Zürich
TURNIERZAHLEN
Das Turnierwochenende umfasste an zwei Spieltagen fünf verschiedene Einzelturniere.
Insgesamt nahmen 44 Frauen- und Juniorinnen Teams in den fünf Einzelturnieren teil.
Es wurden insgesamt 106 Partien gespielt.
285 Tore wurden erzielt.
5 Spiele wurden im Penaltyschiessen entschieden, darunter die Spiele um den 1. Platz in der Kategorien Juniorinnen E, Juniorinnen B und Aktiven.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Turnier im Dezember 2022.
Link zu den Impressionen Juniorinnen E
Link zu den Impressionen Juniorinnen D
Link zu den Impressionen Juniorinnen C
Link zu den Impressionen Juniorinnen B
Link zu den Impressionen Juniorinnen A+ und Aktive 3./4. Liga
Am Freitagabend den 2. Dezember nach dem Aufbau für das FFC Südost Hallenturnier, hat unsere C-Leistungsmannschaft einen Vereinsabend organisiert. Spielerinnen verschiedener Südostmannschaften, Trainerinnen und Trainer, Freunde und Familie sind gekommen um zusammen Pasta zu essen und das Spiel Schweiz gegen Serbien zu schauen. Der Abend war ein grosser Erfolg, jeder der rund 75 Anwesenden hatte einen riessigen Plausch, sei es beim Fussball spielen, beim Fussball schauen oder auch einfach beim gemeinsamen Pasta-Essen.
Schweiz – Serbien 3:2, HOPP SCHWIIZ!!!
Unser alljährliches Hallenturnier findet dieses Jahr am Wochenende vom Samstag den 3. bis Sonntag den 4. Dezember 2022 in der Dreifachturnhalle Looren in Forch (Maur) statt.
Vormittag: Juniorinnen E (Jahrgänge: 2012 bis 2014):
Nachmittag: Juniorinnen C (Jahrgänge: 2008 bis 2010)
Abend: Juniorinnen B (Jahrgänge: 2006 bis 2008)
Vormittag: Juniorinnen D (Jahrgänge: 2010 bis 2012) :
Nachmittag: Frauen 3. und 4. Liga, Juniorinnen A+:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Viviane Uhlmann: turnier@ffc-suedost.ch, 079 858 39 27.
Download hier das Reglement für die Kategorien Frauen - Juniorinnen E.
Download hier die Teamliste. Die ausgefüllte Teamliste ist spätestens 15 Minuten vor dem ersten Spiel bei der Turnierleitung abzugeben.
Sportanlage Looren
Aeschstrasse 142
8127 Forch
ANFAHRT:
über «Forch-Autobahn» A52: Ausfahrt Forch, dann Aeschstrasse Richtung Ebmatingen
über Autobahn A1: Ausfahrt Dübendorf, dann via Fällanden Richtung Benglen und Ebmatingen; nach dem Zentrum Ebmatingen Richtung Forch
aus der Stadt Zürich: Klusplatz, Witikon, Binz, Ebmatingen; nach dem Zentrum Ebmatingen Richtung Forch
Am 16. November veröffentlichte die NZZ einen Artikel über den Mädchen- und Frauenfussball. Isabelle Bauert, die Präsidentin des FFC Südost Zürich ist eine der befragten Experten für Frauenfussball. Sie betont, dass es sehr wichtig ist, dass wir uns als Verein fortlaufend umsehen nach weiterer Unterstützung. Das gilt insbesondere für den Trainernachwuchs, denn ohne Trainer, ist im Mädchen- und Frauenfussball nichts zu bewegen. Ein grosses Dankeschön an alle, die sich bereits für den Verein engagieren, denn ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, dass so viele Mädchen Fussball spielen können. Es ist wichtig, dass der Verein sich weiter entwickeln kann, damit Frauen- und Mädchenfussball eine Zukunft hat, denn Fussball ist nicht nur ein Sport, sondern auch sehr wichtig für soziale Kontakte und das müssen wir pflegen. Leider ist es immer schwieriger Ehrenamtliche zu finden und zu motivieren und wird es für Vereine immer problematischer zu überleben. Das ist schade und nicht gut für die Gesellschaft.
Text NZZ-Artikel 16. November 2022:
Die steigende Popularität des Frauenfussballs hat zu einem Run auf die Klubs geführt. Diese stossen an ihre Grenzen.
Christine Steffen
Im April 2021 sagte Tatjana Haenni in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag»: «Es müssen mehr Mädchen ab 5 oder 6 Jahren Fussball spielen.» Die Verantwortliche für Frauenfussball im Schweizerischen Fussballverband (SFV) registrierte mit Sorge, dass das Nationalteam an Niveau verliert. Die Schweiz stand damals vor dem entscheidenden Barrage-Spiel, das ihr schliesslich die Teilnahme an der EM in diesem Sommer in England brachte. Das Turnier erhielt viel Aufmerksamkeit, fast 18 Millionen sahen in Deutschland den Final ihres Teams gegen England. Über 23 Millionen waren es im Gastgeberland – Rekordzahlen.
Die Sichtbarkeit von Fussballerinnen hat einen grossen Effekt: Immer mehr Mädchen wollen organisiert Fussball spielen. Das zeigen die Beobachtungen der Klubs in der Region Zürich und die Zahlen des SFV. Heute sind in der Schweiz 29 795 Spielerinnen lizenziert, vor zehn Jahren waren es 20 831. Auffällig ist der Sprung vom letzten zu diesem Jahr: Über 4000 Mädchen und Frauen sind dazugekommen.
Für die Spitze ist das eigentlich eine gute Nachricht, weil nur eine breite Basis ein hohes Niveau im Leistungssport garantiert. Die schlechte Nachricht ist, dass der Ansturm viele Vereine an ihre Belastungsgrenzen bringt und es immer schwieriger wird, den interessierten Mädchen überhaupt einen Platz anzubieten.
Bereits gibt es Wartelisten
Artemis Siradakis ist im Vorstand des Zürcher Quartierklubs FC Wiedikon und leitet die Juniorinnenabteilung. Sie sagt: «In letzter Zeit sind wir an den Anschlag gekommen.» Im Frühling sei das Interesse markant gestiegen, vielleicht im Hinblick auf die EM. Lange wurde versucht, jedes Mädchen aufzunehmen, das funktioniert trotz dem grossen Einsatz der Verantwortlichen im Verein nicht mehr: Zurzeit sind 15 Interessentinnen auf der Warteliste.
Die Juniorinnenabteilung des FC Wiedikon ist relativ jung; vor gut drei Jahren haben die Frauen des Vereins auf vielseitigen Wunsch aus dem Quartier ein erstes Mädchenteam gegründet. Seit diesem Sommer sind es fünf Teams, wobei lange nicht klar war, ob die Kapazitäten für das zweite C-Team, das eben erst dazukam, vorhanden sind.
Nicht nur sei es herausfordernd, für fünf Teams Personen zu finden, die die Verantwortung übernähmen, Trainings leiteten, Elternkontakte pflegten, die Administration erledigten; Wiedikon leide – wie andere Vereine in Zürich – an einem akuten Platzproblem. «Wenn wir nicht mehr Platz bekommen, können wir nicht mehr wachsen», sagt Siradakis. Bereits jetzt würden sich jeweils vier Teams den Kunstrasen teilen, noch mehr zu verdichten, sei nicht möglich.
Isabelle Bauert ist Präsidentin des Frauenfussball-Clubs Südost Zürich, in dem rund 260 unter 20-Jährige trainieren. Sie sagt: «In den letzten zwei, drei Jahren hatten wir wahnsinnig Zulauf.» Während sie früher Werbung habe machen müssen, kämen heute jede Woche ein oder zwei Anrufe von interessierten Mädchen. Im vergangenen Sommer wurden zwei neue Teams gemeldet. So etwas habe es noch nie gegeben, sagt Bauert.
Die Verantwortlichen in den Klubs beobachten, dass der Fussball von Frauen und Mädchen präsenter ist und an Wert und Reiz gewonnen hat. Er gilt in vielen Vereinen und bei den Eltern als förderungswürdig. Aber wenn es um die praktische Umsetzung geht, hapert es.
Auch Claudia Gfeller, die im Fussballverband Region Zürich das Projekt Entwicklung Frauenfussball leitet, sagt, der Blick auf den weiblichen Fussball habe sich verändert, die Akzeptanz in den Vereinen sei generell grösser. So gebe es Klubs, deren Mädchenabteilung fast gleich gross sei wie diejenige der Buben. Nicht verschwunden sind allerdings auch jene Vereine, die es aus verschiedenen Gründen nach wie vor ablehnen, Mädchen aufzunehmen.
Interessierten Mädchen rät Gfeller, bei ihrem lokalen Verein anzuklopfen. Viele Klubs führen heute Angebote für Mädchen oder wissen, wo der nächste Verein mit Mädchenteams zu finden ist. Es gibt zudem Klubs, die am Mittwochnachmittag Trainings anbieten, an denen auch Anfängerinnen teilnehmen können. Dort kann unter Anleitung trainiert und ausgetestet werden, wie gross die Motivation wirklich ist.
So bietet etwa der FFC Südost Zürich jeden Mittwoch Pooltrainings an, an denen sich 50 bis 60 Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren einfinden. Zeigt ein Kind Durchhaltewillen, wird es in ein Team aufgenommen, sobald ein Platz frei wird. Ähnliche Angebote haben in der Region Zürich der FC Schlieren oder der FC Blue Stars.
Eine weitere Gelegenheit zum Einstieg in den Fussball bietet das Playmaker-Projekt der Uefa, an dem der SFV teilnimmt. Dort können an verschiedenen Standorten in der Schweiz fünf- bis achtjährige Mädchen ohne Vorerfahrung trainieren, wobei ein spielerischer Umgang im Vordergrund steht. Grundlage der Einheiten sind Disney-Animationsfilme wie «Die Unglaublichen», deren Figuren zu Bewegung und Spass animieren sollen.
Wird das Interesse der Mädchen nicht aufgefangen, hat der Elite-Frauenfussball in der Schweiz nicht nur mit einer kurzfristigen sportlichen Stagnation zu kämpfen. Aus kleinen Kickerinnen werden, wenn sie gross sind, vielleicht Funktionärinnen, Trainerinnen, Schiedsrichterinnen – fehlen sie, bleibt das strukturelle Problem bestehen: ein Mangel an Personal, das die Vereine trägt. «Es ist wichtig, dass wir den Frauen die Jöbli-Funktion schmackhaft machen», sagt Claudia Gfeller.
Nationaltrainer spricht sich gegen Ungleichheit aus
Isabelle Bauert hat ihre Arbeit aufgegeben, um den steigenden Anforderungen im Verein gerecht zu werden. Sie betreut selber drei Teams und weibelt unablässig mit viel Herzblut, damit niemand abgewiesen werden muss. Wenn es auf den Winter zugeht, verdichtet sich das Problem, denn Turnhallen sind noch rarer als Fussballplätze. Sie sagt: «Wir brauchen mehr Unterstützung, sonst geht es nicht.»
Nils Nielsen, der am vergangenen Freitag als Frauen-Nationaltrainer verabschiedet wurde, hat sich in einem Interview im Sommer im «Tages-Anzeiger» ebenfalls für die Mädchen starkgemacht. Er sagt: «Wir brauchen Chancengleichheit, auch im Kinderfussball. Ein Mädchen sollte die Möglichkeit haben, in einem reinen Mädchenteam spielen zu dürfen, wenn es das will.» Es könne nicht sein, dass ein Junge in einem Klub fast alles bekomme und das Mädchen nahezu nichts. Er könne nicht nachvollziehen, wie man eine solche Ungleichheit akzeptieren könne.
Und Nielsen fragt: «Wäre es in der Schule, wäre es zu Hause, das würde nie akzeptiert werden. Wieso akzeptieren wir es dann im Fussball?»